Finja von den Wikingern

Als Züchter sammelt man wirklich viele Erfahrungen, meistens positive.

Wir haben auch aus anderen Würfen schon Hunde ins Ausland verkauft und immer gute Erfahrungen gemacht, Freunde dazu gewonnen.
Obwohl jetzt die neuen EU Regularien die Bereitschaft, die Welpen in andere EU-Länder mit ebenso strengen Importbestimmungen zu geben, bei den meisten Züchtern nicht vorhanden ist, habe ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen.
Nach der zweiten Immunisierung erfolgt erst mit 12 Wochen die Tollwutimpfung und dann müssen noch mindestens 21 Tage vergehen, bevor der kleine Hund zu seinem ausländischen Besitzer darf.
Für den Züchter eine Herausforderung und hier bei uns ist das nur möglich, weil unsere beste Freundin Konny mit viel Hovawarterfahrung unterstützt von ihrem Mann Volker, die Prägung und Betreuung mit übernimmt.
Der Austausch von Welpen zwischen den Ländern ist doch so wichtig für die weitere Zuchtentwicklung im Ausland, deshalb habe ich gerne bei den Bewerbern zugesagt.

Wir freuen uns über die neuen Besitzer in Spanien, Dänemark und Estland.

Unsere Finja sollte nach Polen auswandern, seit Wochen stand das fest. Ich habe sogar einer Anfrage einer ehemaligen Besitzerin eines Hundes von uns abschlägig beschieden, denn die Familie aus Polen hat zuerst angefragt. Zuletzt haben wir gelost, es gab ja nur drei Hündinnen im Wurf.
Und heute das:
Weil man nach Recherche- Wochen nach der Zusage und der Bestätigung durch den Käufer- der Meinung ist, in der Umgebung in Polen keinen potentiellen Deckrüden für Finja finden zu können, wird der
Welpe abgesagt. Bei Ur-ur-Großeltern und eventuell Ur-Großeltern sind gemeinsame Vorfahren in den Linien bei den " Wunschrüden"
Es ist doch noch nicht einmal gesagt, dass Finja eines Tages eine Zuchtzulassung bekommt- wer weiß das schon bei enem Welpen von 10 Wochen ?
Ja, das macht schon nachdenklich und ich hoffe, dass die Geschichte andere Züchter nicht erleben müssen, wenn sie sich auf das Abenteuer Ausland einlassen.
Abgesehen davon- wieviele Züchter fahren weite Strecken zu ihrem Wunschrüden? Das ist völlig normal.

Wie gesagt, man lernt nie aus und macht viele Erfahrungen- meistens positive-

Deshalb ist Finja wieder zu vermitteln, eine neugierige, beutebegeisterte , lebhafte kleine Hündin, die im Aussehen wohl ihrer Mutter ähnlich wird.....

Wurf: 
F

Kommentare

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Hallo Marlis, euer Ärger und die Frustration ist absolut nachvollziehbar! Ich denke die kleine süsse Finja findet bestimmt einen neuen Besitzer, der sehr zufrieden mit ihr sein wird, so wie wir mit Floki. Alles Gute Euch, Gruss Birgit, Dieter und Floki

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