Findus von den Wikingern

Im Juni waren wir in wieder auf großer Tour- Findus in Estland mit seiner Familie war unser Ziel.
Zu dritt- mein Bruder war auch noch nicht in Tallin- sowie Elodie und Freija mit Gepäck für alle Wetterlagen ging es über Dänemark auf schnellsten Weg nach Schweden.
Eine Nacht verbrachten wir in Nörköpping im Hotel um am nächsten Tag zur rechten Zeit in Stockholm an der Fähre zu sein. Unsere hotelerfahrenen Hunde haben sich sehr gut benommen, eine 17 Stunden Fährfahrt hatten sie noch nicht erlebt.
Wir hatten eine Haustierkabine gebucht und die war im Heck des Schiffes, unser Auto stand im Bug sehr weit vorne. Das war schon eine kleine Wanderung durch die Gänge und die vielen anderen suchenden Menschen, für die Hunde kein Problem....
Die Kabine wurde in Beschlag genommen und wohlweisslich hatte ich sofort die unteren Klappbetten mit großen Tüchern abgedeckt- Freija saß sofort da oben und schaute aus dem Bulleye.
Nur wie die Maschine angeworfen wurde und die Vibrationen kurz heftig waren, da haben beide Tiere kurz beunruhigt gewirkt. Danach war es kein Problem, sie allein in der Kabine zu lassen.
Mehrere Spaziergänge auf dem Hundedeck mit vielem Streicheln und Fotografieren durch eine große asiatische Reisegruppe waren ein Erlebnis.

Aufregend für uns Menschen war der nächste Morgen. Wir wollten uns rechtzeitig am Autodeck einfinden und sind eine Stunde vor Einlaufen mit den Hunden getartet- leider hatten wir die Planung ohne die große Reisegruppe gemacht.
Vier Busse hatten sie anscheinend auch komplett vom Gepäck befreit und nun standen sie alle mit Koffer, Trolley und Rucksack in allen Gängen und vor " unserer " Treppe zum Autodeck, den Fahrstuhl konnten wir gar nicht sehen....
Jetzt kamen Elodie und Freija zum Einsatz: " Attention- doga are coming- don´t touch- no pictures now- sorry- -----" das hat geholfen. Die Hunde haben sich durch diese Menge Mensch-Koffer- geschlängelt, ihnen wurde Platz gemacht und wir sind schnell hinterher bevor die Lücken wieder geschlossen wurden.
In Tallin angekommen haben wir schnell den Weg ins Pirita Spa Hotel gefunden und erst einmal einen ausgiebeigen Spaziergang gemacht. Der Hotelkomplex ist die ehemalige Olympiaunterkunft der Segler und hat sehr gute Sportmöglichkeiten, liegt etwas ausserhalb von Tallin am Meer.
Am Nachmittag hat uns dann Findus Besitzer Indrek begrüsst und uns zu seiner Familie eingeladen.
Wir haben einen sehr schönen Abend dort verbracht- vielen Dank an Marget für die herzliche Gastfreundschaft.
Und Findus? Der Stand am Zaun und zeigte erst einmal, dass er ein Hovawart mit Aufgaben ist, bis ich ihn mit dem Welpenrufwort begrüßte...
Nach über einem Jahr ist dss immer noch wirksam- was für eine Freude. Wir sahen nicht mehr so ganz sauber aus aber das muss so sein.
Freija und auch Elodie haben ausgiebig mit Findus getobt, nachdem sie ihm klar gemacht haben, dass sie erst das zu Hause erkunden ohne von ihm gestört zu werden.
Am nächsten Tag hatte Findus eine Ausstellung, das haben wir nur zugeschaut. Am Sonntag waren wir alle zusammen auf der Estonian Winner Show- CACIB.

Wurf: 
F

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